“UNS STINKT‘S“ in der Presse
- KSTA bis WDR -
Verschiedene Korrespondenzen
Energiewende mit Klärschlamm . . . ?
Beton-Recycling von Atomkraftwerken
Ursache des Gestanks gefunden
Korrespondenz mit zuständigen Dienststellen
Presse-Korrespondenz
Wir fordern dringend ein LKW-
Durchfahrtsverbot für Brühl.
“Bei uns scheppern die Gläser im Regal, wenn die Last-
wagen vorbeifahren . . .“
Mal angenommen, in Brühl gibt es ein Durchfahrtsverbot für
LKW . . . was dann . . . gibt es dann auch weniger Gefähr-
dung der Menschen, der Vegetation und der Tierwelt?
"Ein Gedankenspiel mit Fakten u. Analysen"
•
Energiewende mit Klärschlamm . . . ?
Dazu ein Leserbrief aus dem KSTA
vom 04.04.2024 (Bezug KSTA v 29.02.2024):
•
KSTA vom 29.02.2024
Kölner Stadt-Anzeiger 31. MÄRZ 2023
Energiewende mit Klärschlamm
Baubeginn für Verbrennungsanlage auf dem Knapsacker Hügel -
RWE investiert 80 Millionen Euro
VON ANDREAS ENGELS
Dazu unsere Pressemitteilung, 19.04.2023
an den KSTA
Pressemitteilung der Bürgerinitiative "UNS STINKT ́S"
- gegen Umwelt-Beeinträchtigungen in Brühl, Erftstadt, Hürth u. Umgebung -
Aufgrund
der
anstehenden
Energiewende
sieht
unsere
Bürgerinitiative
(BI)
die
dringende
Notwendigkeit
einer
Verständigung
zwischen
den
Kommunen
und
der
Industrie
im
ganzen
Rhein-Erft-Kreis.
Innovative
Energiepolitik
bedeutet
nicht
nur
neue
Investitionen
einer
Klär-
schlamm-Monoverbrennungsanlage
umzusetzen,
sondern
auch
die
Energie-
und
Wärme-überschüsse
anderer
Industrieanlagen
z.
B.
für
Fernwärme
benachbarter
Wohngebiete
einzu-beziehen.
Somit
kann
auch ein Großteil an Energieeinsparung erreicht werden.
Neue
Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen
werden
dabei
sicherlich
eine
Notwendigkeit
darstellen,
sollten
aber
aufgrund
der
bisherigen
Vorgehensweise
bei
der
Klärschlammverbrennung
kritisch
betrachtet
werden
und
nicht
zur
Belastung
der
Bevölkerung
in
unserer
Region
werden.
Schon
während
der
Planungsphase
wurde
auf
dem
Knapsacker
Hügel
Klärschlamm
verbrannt,
ohne
entsprechend
mo
-
derne
Anlieferungs-
und
Schleusenbereiche
sowie
Trocknungsanlagen
bereitzustellen.
Dadurch
ist
im
Vorfeld
bei
vielen
Bürgern
und
Bürgerinnen
der
Eindruck
entstanden,
dass
die
bisher
notwendigen
Investitionen
einge
-
spart
wurden,
um
somit
die
Kosten
der
neuen
Klärschlamm-Monover-
brennungsanlagen abzufedern.
Die
bisherige
Art
der
Anlieferung
und
Lagerung
führte
zu
einer
starken
Geruchsbelästigung,
die
auch
von
ehemaligen
Mitarbeitern
bestätigt
wurde.
Erschwerend kam hinzu, dass die Bevölkerung zwar die Möglichkeit
hatte Geruchsbelästigung zu melden (online unter
http://www.geruchsbelaestigung.nrw, oder telefonisch
unter 0221-1 47-2222 – "grünes Telefon", Bezirksregierung Köln),
aber diese Optionen des Rhein-Erft-Kreises und der Stadt Hürth
wurden kaum in der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde.
So blieb die Anzahl der Meldungen in der Vergangenheit dort weit
hinter den von der BI wahrgenommenen Beschwerden zurück.
Das
Anliefern
und
Abtransportieren
der
Klärschlämme
und
anderer
Abfälle/Reststoffe
verursachte
schon
im
letzten
Jahr
erheblich
mehr
LKW-Verkehr
und
Geruchsbelästigungen.
Das
Aufkommen
der
Abfallfahrzeuge
(LKW
mit
Klassifizierung
"A")
hat
im
letzten
Jahr
-
trotz
der
Anbindung
an
das
Autobahnnetz
–
drastisch
zugenommen.
Auch
schon
geleerte
LKW,
häufig
nicht
abgedeckt,
verbreiten
stinkenden,
ge
-
sundheitsgefährdenden
Feinstaub
vom
Klärschlamm
bis
Reststof-fen.
Besonders
erschwerend
ist
auch
die
Tatsache,
dass
diese
Fahr-zeuge,
vielleicht
um
Mautgebühren
einzusparen,
das
kommunale
Straßennetz
der
Städte
Hürth,
Erftstadt
und
Brühl
benutzen.
Hierbei
wird
die
beste
-
hende
Infrastruktur
über
Gebühr
strapaziert
-
zu
Lasten
der
Steuerzahler.
Was
Kreis-
bzw.
Stadtverwaltungen
dagegen
unter-neh
-
men
wollen,
ist
nicht
zu
erkennen.
Und
auf
Anfrage
ist
immer
"der/die
Andere" zuständig.
Die
Weitsicht,
die
Landrat
Frank
Rock
dem
Unternehmen
RWE
attes
-
tierte
und
die
Benennung
der
neuen
Verbrennungsanlage
als
"Vorzei-
geprojekt",
kann
unserer
Ansicht
nach
unter
diesen
Umständen
nicht
mitgetragen werden.
Die
Notwendigkeit
einer
Klärschlammverbrennung
entbindet
im
Vorfeld
die
Behörden
und
die
Industrie
nicht,
für
nötige
Transparenz
zu
sorgen
und
die
Belange
und
Rechte
der
Bürger
ein-zubeziehen.
Dies
ist
nach
Ansicht
vieler
Bürger
und
Bürgerinnen
nicht
geschehen,
was
auch
mit
einem Vertrauensverlust einher geht.
Schaut
man
sich
die
Bilanz
von
RWE
im
letzten
Jahr
an,
so
dürfte
es
selbstsprechend
und
selbstverständlich
sein,
dass
RWE
auch
ohne
öf
-
fentliche
Zuschüsse
in
eine
moderne
neue
Verbrennungsanlage
investiert.
Weiterhin
zu
bedenken
ist,
dass
jegliche
Verbrennung
auch
immer
einen
CO
2
-Ausstoß
verur-sacht.
So
ist
es
unverständlich,
dass
die
neue
Verbrennungsanlage CO
2
-neutral sein wird.
Am
18.
April
2023
stimmte
das
Europaparlament
über
die
Verschärfung
des
Handels
mit
eu-ropäischen
Emissionszertifikaten
ab.
Bedeutet
viel
-
leicht
CO
2
-Neutralität
für
RWE,
dass
sie
genug
gekaufte
–
oder
gar
kos
-
tenlose
-
Zertifikate
besitzt,
um
genauso
viel
CO
2
auszustoßen
wie
gehabt?
Die
Sorge
vieler
Bürgerinnen
und
Bürger
wird
nicht
entkräftet
durch
die
von
RWE
(nicht
eindeutig)
benannten
Verbrennungszahlen.
Beziffert
wurde
eine
bisherige
pro
Jahr
Verbrennung
von
–
neben
Braunkohle
-
bis
zu
900
000
Tonnen
Klärschlamm.
Hinzu
addiert
wird
ein
Aufkommen
von
180
000
Tonnen
allein
im
ersten
Strang
der
neuen
Verbrennungsanlage
auf
dem
Knapsacker
Hügel.
Die
Restmenge
für
den
zweiten
noch
zu
bauenden
Strang
bleibt
vage.
Also,
eine
höhere
Menge
an
Klärschlammverbrennung
und
dazu
Belastungen
durch
den
Transport sind weiterhin nicht auszuschließen.
Auch
Begriffe
wie
"kommunaler
Klärschlamm"
sind
nicht
eindeutig
defi
-
niert.
Sind
dies
Klärschlämme
aus
den
Kommunen
des
Rhein-Erft-
Kreises,
aus
NRW
oder
aus
Kommunen
überall
in
Deutschland?
Und
sind
die
restlichen
tausenden
Tonnen
industrielle
Klärschlämme
aus
dem In- und Ausland?
Somit
müssten
eventuell
lange
Transportwege
über
Autobahnen
hinge
-
nommen
werden,
die
auch
wiederum
Umwelt
belastend
sind,
damit
die
Rendite einer solch großen Verbrennungs-anlage stimmt.
Das
immer
wieder
angeführte
Argument
der
Sicherung
der
Arbeitsplätze
seitens
verschiede-ner
Industriebetriebe
und
der
Politik
darf
nicht
dazu
führen,
dass
die
Rechte
der
Bevölkerung
nach
Schutz
der
Umwelt
und
Aufrechterhaltung
ihrer
Lebensqualität
nicht
genügend
berück-sichtigt werden.
Für die Bürgerinitiative "UNS STINKT ́S"
gez. Graham Tomlin und Gabriele Koch
Und das hat der KSTA davon veröffentlicht:
Darüber hinaus möchten wir erwähnen:
Die
Aussage
Klärschlamm-Monoverbrennung
stellt
"eine
umweltge
-
rechte
u.
nachhaltige
Verwertung
von
kommunalem
Klärschlamm"
dar,
ist
so
nicht
zu
halten.
Verschiedene
Studien
beschreiben
das
Gegen-
teil.
Es
ist
unerklärlich,
dass
an
der
viel
zu
teuren
u.
energetisch
ineffizien
-
ten
Klärschlamm-Monoverbrennung
festhalten
wird
und
damit
unseren
Klimaschutzzielen entgegenarbeiten.
Im
Vergleich
zu
praktikablen
technischen
Alternativen
ist
die
Monover-
brennung
doppelt
so
teuer
und
hat
eine
deutlich
geringere
Nutzenergie
bzw. Wirkungsgrad.
•
ARD / WDR
Aktuelle Stunde vom 01.04.2023
Zur Thematik "Beton-Recycling von Atomkraftwerken"
Das Problem: versteckt – verteilt – verharmlost; die abfall-
wirtschaftliche Verwertung und Beseitigung von gering radio-
aktivem AKW-Abrissmaterial.
Nach
dem
Abriss
eines
AKW
bleiben
tausende
Tonnen
radioaktives
Material
zurück.
Der
größte
Teil
des
strahlenden
Bauschutts
wird
per
sogenannter
"Freimessung"
umdeklariert
und
soll
dann
kostengünstig
auf Deponien verscharrt, verbrannt oder wiederverwertet werden.
Die Öffentlichkeitsbeteiligung verkommt dabei zur Farce.
•
Eine Hürther Meinung der Bürgerinitiative
Gut
zu
wissen,
dass
unsere
Bürgerinitiative
"Uns
Stinkt’s"
weiter
macht.
Interessierte
Hürtherinnen
und
Hürther
sind
sehr
froh,
dass
"UNS
STINKT’S"
nach
langem
Mühen
erste
Erfolge
bei
der
Bekämpfung
der
Gestanksbelästigung erzielen konnte.
Trotzdem gilt es:
"Wir bleiben mit der Nase dran!"
Es gibt da wohl noch zu tun.
Es
kommen
genug
Probleme
auf
uns
zu.
Wenn
das
wärmere
Wetter
da
ist
werden
wir
wohl
sehen,
ob
die
Luft
riecht
oder
nicht.
Dann
die
Alt-
und
Neulasten,
die
entweder
schon
auf
den
Deponien
in
der
Ville
sind
oder
in
Zukunft
aus
nah
und
fern
angekarrt
werden.
Diese
Webseite
fokussiert
auch
intensiv
auf
die
Sorge,
dass
RWE
den
eigenen
AKW-
Abrissabfall von Biblis in die Ville bringen könnte.
Diese
Sorgen
haben
zuletzt
Gehör
im
Brühler
Markt
Magazin
gefunden
(siehe
diese
Webseite)
–
und
dafür
danken
wir
sehr.
Auch
freuen
wir
uns
auf
die
Behandlung
der
Probleme
im
lokalen
Fernsehen
–
demnächst
in
einem
WDR-Fernsehbericht
in
der
"Aktuellen
Stunde"
(siehe oben: “
“).
Im
Großen
und
Ganzen
ist
dennoch
das
Gefühl
geblieben,
dass
die
Anliegen
der
Bürgerinnen
und
Bürger
von
der
Industrie,
Politik
und
Behörden
nicht
ernst
genommen
werden.
Wir
kennen
aus
erster
Hand
das
Beispiel
einer
von
der
Industrie
inszenierten
"Nachbarschafts-
dialog"
zum
Thema
Gestanksbelästigung
im
vergangenen
Jahr,
Viele
empfanden
die
Veranstaltung
eher
als
"Selbstdarstellungsmonolog",
ohne Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe.
Ansonsten,
anstatt
großflächig
auf
solche
Umweltprobleme
in
den
Medien
einzugehen
sieht
man
eher
nur
lächelnde
Gesichter
auf
Image-
Pflege-Fotos
in
der
Presse.
Was
bleibt
ist
der
Eindruck,
dass
Politik
und
Behörden
darauf
vertrauen,
dass
die
Industrie
Regeln
und
Vor-schriften
einhält,
ohne
sie
zu
kontrollieren.
Dabei
hätten
Industrie,
Politik
und
Behörden
von
sich
aus
viel
früher
ein
Ende
der
Gestanks-belästigung
hätte
herbeiführen
können!
Somit
verlieren
Industrie,
Politik
und
Behörden das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger.
Alles
anders
als
vertrauensbildend.
Bei
dem
Medienverhalten
bekommt
man
leider
den
Eindruck,
dass
die
Bürgerinnen
und
Bürger
unsere
Umweltprobleme noch nicht richtig zur Kenntnis genommen haben!
Gerade darum bleibt die Bürgerinitiative "UNS STINKT’S"
mit der Nase dran!
•
“Wir bleiben mit der Nase dran“
Für zusätzlichen Diskussionsstoff sorgen nun Befürchtungen,
dass Bauschutt des Kernkraftwerks Biblis in der Ville-Deponie
lagern könnte.
Unser
Kommentar:
Es
stimmt,
bei
unserer
Bürgerinitiative
bleibt
viel
Skepsis,
denn
die
Strahlendosis
von
zehn
Mikrosievert
ist
schon
bedeutungsvoll.
Der
Schutz
der
Bevölkerung
vor
künstlich
erzeugten
radioaktiven
Stoffen
muss
oberste
Priorität
haben,
denn
aus
radiolo-
gischer
Sicht
gibt
es
keine
Grenze,
unterhalb
derer
Radioaktivität
für
Lebewesen
unschädlich
ist.
Die
Freigabe
von
künstlich
erzeugten
radioaktiven Stoffen aus Atomanlagen - und damit die Verteilung in
die Umwelt - ist zu beenden.
"Es gibt keine unschädliche ionisierende Strahlung"
So
warnte
schon
2017
der
Deutsche
Ärztetag
vor
einer
Verharmlosung
möglicher
Strahlenschäden
durch
die
geplante
Verteilung
von
gering
radio-aktivem Restmüll aus dem Abriss von Atomkraftwerken.
•
Bauschutt aus AKWs
Bürger aus Brühl, Erftstadt, Hürth
und Umgebung wollen Deponierung
abwenden
Es droht Ärger.
Der Grund: Die Deponie "Vereinigte Ville", die zu Teilen von RWE
betrieben wird. Die Bürgerinitiative "UNS STINKT’S" fürchtet, dass
der Konzern dort Bauschutt aus Atomkraftwerken lagern will.
Ein Bericht von Sebastian Galle / Stand: 09.02.2023, 09:45 h
Morgenecho vom 09.02.2023
. . . ob wir schonmal, was von Beton-
Recycling von AKWs gehört haben?
Aufgrund
von
Informationen
zum
Thema
AKW-Rückbau
Biblis
und
Bau-
schutt
mit
sogenannter
"Freimessung"
nach
Büttelborn
wurden
wir
auf
das Thema "strahlender AKW-Müll aus Biblis" aufmerksam.
In
diesem
Zusammenhang
ist
es
durchaus
denkbar,
dass
dieses
"AKW-
Recycling"
aus
Biblis
bei
uns
in
der
"Vereinigte
Ville"
verkippt
werden
könnte/sollte? AKW-Betreiber in Biblis ist RWE.
> weiter: Presse
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